
Termine 2012:
| 14.01.2012 | 15,00 Uhr | SHG-Treffen |
| 11.02.2012 | 15,00 Uhr | SHG-Treffen |
| 10.03.2012 | 15,00 Uhr | SHG-Treffen |
| 14.04.2012 | 15,00 Uhr | SHG-Treffen |
| 12.05.2012 | 15,00 Uhr | SHG-Treffen |
| 09.06.2012 | 15,00 Uhr | SHG-Treffen |
| 14.07.2012 | 15,00 Uhr | SHG-Treffen |
| 11.08.2012 | 15,00 Uhr | SHG-Treffen |
| 08.09.2012 | 15,00 Uhr | SHG-Treffen |
| 13.10.2012 | 15,00 Uhr | SHG-Treffen |
| 10.11.2012 | 15,00 Uhr | SHG-Treffen |
| 08.12.2012 | 15,00 Uhr | SHG-Treffen |
Initiativen 2011:
| Nobember 2011 | Im Rahmen des Aktionsplans gegen Homo- und Transphobie des Landes NRW (Arbeitstitel) wurde der LSVD (Lesben- und Schwulenverband Deutschland) vom Land NRW beauftragt, eine Studie zur Lebenslage von Transsexuellen im Land zu erstellen. Realisiert wird diese Studie von einem Team, das weitgehend aus transsexuellen Frauen und Männern besteht. Hinweis: Die Entscheidung für den Begriff "Transsexuelle" wurde aus pragmatischen Gründen getroffen. Die nationalen als auch in den internationalen Debatten zur rechtlichen und sonstigen Situation von Trans*-Personen, der kontextuell unterschiedlich verwendeten Begrifflichkeiten sind uns vertraut, können aber im Rahmen dieser Studie nicht sinnvoll thematisiert werden. In Deutschland gibt es bislang keine belastbaren empirischen Untersuchungen zur Lebenssituation von Transsexuellen und deren Benachteiligungen. Alle bislang erhobenen Studien zu diesem Bereich haben keine Feldforschung betrieben, sondern nur Daten, meist aus anderen Ländern, zusammengefasst (so z.B. die ADS-Studie, die TGEU-Studie, welche zudem nur rudimentär einen groben Überblick über die deutschen Verhältnisse bietet und ein anders Zielinteresse hat, und die Studie zur Transphobie im Auftrag der Landeskoordination Anti-Gewalt-Arbeit NRW). Sehr deutlich zeigt dies die kürzlich von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes herausgegebene Studie „Benachteiligungen von Trans*Personen insbesondere am Arbeitsplatz“ (Berlin 2010). Diese liefert einen detailreichen Überblick über typische Probleme im Arbeitsleben transsexueller Menschen, greift aber zu diesem Zweck aus der Not heraus ausschließlich auf ausländische Untersuchungen, meist aus dem englischsprachige Raum zurück. Daher sollen nun eigene Forschungen durchgeführt werden. Die Studie soll helfen, die wirklichen Lebensumstände und Probleme von Transsexuellen zu erfassen und zu dokumentieren, um daraus Handlungsvorgaben für die Politik abzuleiten, z.B. auch Zielvorgaben und Maßnahmen für die Fortführung des Aktionsplans des Landes NRW. Außerdem soll sie, auf Basis der gewonnen Erkenntnisse, evtl. spätere weitergehende zielgerichtete Studien zu spezifischen Problemen ermöglichen bzw. anregen. Die Ergebnisse der Studie werden voraussichtlich im Frühjahre 2012 im Rahmen des Aktionsplanes auf einer Fachtagung zum Thema Transsexualität (und Intersexualität?) veröffentlicht. Die Studie wird auf Basis bereits dem Land zugänglicher Daten, vor allem aber auf Basis extra für die Studie zu erfassender Daten erstellt. Dazu werden seit Anfang Oktober Interviews mit ca. jeweils 15 transsexuellen Frauen und Männern durchgeführt. Zusätzlich wurde inzwischen ein umfangreicher Fragebogen erarbeitet, der nun von möglichst vielen transsexuellen Menschen im Land ausgefüllt werden sollte, um eine möglichst breite Datenbasis für die Studie zu erhalten. Voraussetzung für die Teilnahme ist mindestens eine (oder in naher Zukunft geplante) Vornamensänderung und ein Wohnsitz in NRW (oder in angrenzenden Bundesländern, wenn Selbsthilfegruppen oder Beratungseinrichtungen in NRW besucht bzw. genützt werden). Der Fragebogen ist über folgenden Link zu beziehen: http://nrw.lsvd.de/downloads/NRW_Studie_Fragebogen_Formular.pdf Er kann am Computer z.B. mit dem Adobe Reader als PDF ausgefüllt (ggf. umbenannt) und abgespeichert werden. Dieses PDF dann bitte per E-Mail an folgende E-Mailadresse zurück schicken: ts-studie@lsvd.de Alles wird selbstverständlich vertraulich behandelt! Es werden keine persönlichen Daten gespeichert. |
| Oktober 2011 | Die Selbsthilfegruppe feierte am 08.10.2011 das 20jährige Bestehen mit einem Empfang. ![]() Zum öffentlichen Teil des Empfangs kamen u.a. Vertreter anderer Selbsthilfegruppen aus Köln, Essen und Oldenburg, Vertreter der Rats-Parteien von CDU, FDP und Linkspartei, einige Ärzten aus Münster, die mit der Thematik Transidentität vertraut sind und andere SHG-Mitglieder, deren Angehörige und Freunde. ![]() In der Begrüßung hoben Felix, Angelika und Sabine insbesondere hervor, daß es in den 20 Jahren des Bestehens der SHG zu vielen Änderungen in Rechtsprechung und Gesetzen gekommen ist. Die SHG selbst hat zum 10jährigen Bestehen im Jahre 2001 eine Broschüre (Transidentität - Ein Phänomen mit vielen Unbekannten) herausgegeben. Diese Schrift hat im Laufe der Jahre nichts von seiner Aktualität verloren, ist aber im medizinischen Bereich nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Im 20. Jahr ihres Bestehens geht die SHG bewußt einen Schritt in die Öffentlichkeit mit der Teilnahme am Tag der Selbsthilfe am 16.07.2011 auf dem Lambertikirchplatz sowie der Ausrichtung des Empfangs. Die SHG plant, neben der monatlichen SHG-Arbeit, an einer Studie des Landes NRW über die Situation transidenter Menschen teilzunehmen sowie an einer Vernetzung nordrhein-westfälischer Transidenten-SHG's mitzuwirken. Dr. Szukaj hob in seinem kurzem Grußwort die Bedeutung der SHG für die Betroffenen hervor und stellte dar, wie die Situation vor Gründung der SHG war. Zudem waren die Ärzten in den 80er/90er Jahren selbst skeptisch gegenüber dieser Personengruppe. Vertreter des KCM und des Jugendtreffs des KCM beglückwünschten die SHG zum 20jährigen Bestehen und versicherten, die SHG weiterhin zu unterstützen. Der Vertreter des CDU-Ratsfraktion überbrachte in seiner kurzen Ansprache die Glückwünsche vom Oberbürgermeister und den Bürgermeistern der Stadt Münster und sicherte der SHG jede notwendige Unterstützung für die SHG-Arbeit zu. Zum nichtöffentlichen Teil des Empfangs kamen weitere SHG-Mitglieder. Bei Kaffee und Kuchen wurden die Kontakte mit den anderen SHG's gepflegt und gemeinsame Aktivitäten angesprochen. |
| Juni 2011 | Die Selbsthilfegruppe hat 16.07.2011 mit einem Stand am Tag der Selbsthilfe auf dem Lamberti-Kirchplatz in Münster teilgenommen. Den Stand haben wir uns mit dem Transmänner-Stammtisch geteilt. |
| März 2011 | Das Universitätsklinikum Aachen sucht transsexuelle Frauen und Männer mit maximal 1,5 jähriger Hormonbehandlung im Alter von 18 bis 55 Jahren für ein neurowissenschaftliches Projekt. Ziel der von der deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Studie sind die neuronalen Grundlagen von weiblicher und männlicher Stimm- und Wortverarbeitung sowie die neurobiologischen Korrelate der Selbst- und Fremdeinschätzung. Weitere Informationen gibt es hier. |
Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 11.01.2011
| - 1 BvR3295/07 - | § 8 Absatz 1 Nummern 3 und 4 des Transsexuellengesetzes ist bis zum Inkrafttreten einer gesetzlichen Neuregelung nicht anwendbar. |
| Zusätzlicher | Hinweis der Bundesministerin der Justiz zum Urteil |
Initiativen 2010:
| Juli 2010 | Die Klinik und Poliklinik für Phoniatrie und Pädaudiologie des Universitätsklinikums Münster sucht für die Studie "Stimm- und Kehlkopfveränderungen bei Frau-zu-Mann-Transsexualismus und Untersuchungen zur Geschlechtscharakteristik der menschlichen Stimme" Probanden, die als Frau-zu-Mann-Transsexuelle vor Beginn einer Therapie mit männlichen Hormonen stehen. Nähere Informationen gibt's hier. |
| 25.06.2010 | Gesetzentwurf zum Transsexuellenrecht der grünen Bundestagsfraktion Er sieht eine radikale Vereinfachung bei der Änderung von Vornamen und Personenstand vor. Wortlaut des Gesetzentwurfs hier. |
Vorträge 2010:
| 13.03.2010 | Standards Of Care aus der Sicht von Transsexuellen Referent: Sabine, SHG-Mitglied |
| 08.05.2010 | Das TSG in der geschichtlichen Entstehung Referent: Angelika, SHG-Mitglied |
Vorträge 2009:
| 14.02.2009 | Vortrag und Gesprächsrunde mit Dr. med. Michael Szukaj, Münster: Transsexualität aus der Sicht des Therapeuten |
| 14.03.2009 | Vortrag von Dr. med. Roberto Rossi, Universitätsklinikum Essen: Durchführung von geschlechtsangleichenden Operationen von Mann- zu-Frau an der Klinik und Poliklinik für Urologie, Kinderurologie und Urolische Onkologie des Universtätsklinikums Essen |
| 13.06.2009 | Vortrag und praktische Übung von Frau Marianne Sorge: Selbst-Heilungs-Training |

